Mittwoch, 10. September 2025

Historischer Lesestammtisch

Weiter geht´s,  am Mittwoch den  17. Juni,  um 19.00 Uhr treffen wir uns wieder in den Räumen der Bücherei Sinzing zum 

Historischen Lesestammtisch 








Vorab ein paar Zusatzinformationen:

Jede(r) Interessierte - auch wenn er/sie nur zuhören möchte - ist herzlich willkommen.
Die Teilnahme ist natürlich kostenlos.
Einige ausgedruckte Exemplare unseres Lesematerials sind immer vorhanden.
Ungefähr 1 1/2- 2 Stunden dauert unser Lesestammtisch idR.
 

Was genau werden wir nun im Juni lesen? 

Nach der "Häuserchronik" des Sinzinger Pfarrers Erb nehmen wir uns nun die Ortschronik des  Viehhausener  "Klosterbeichtvaters und Benefiziaten" Albert Bernhardt vor, der in einer sehr sauberen Handschrift aus den unterschiedlichsten Quellen die Viehhausener Ortsgeschichte zusammengetragen hat.  
Hier nun ein Lesebeispiel:



.....So beklagte sich Lienhard von Rosenbusch im Jahre 1623 "Dass on diesem Jahr auf dem Feld der Zehent an Stroh und Körnern der Undterthannen widersetzlichkeit halber erfault und verdorben sey" Als Haupträdelsführer wird vom Rosenbusch angegeben: Hans Hauenmayr. Als dieser in das Amtshaus einmal zur Strafe geführt werden sollte, widersetzte er sich so, dass "sogar Rosenbusch mitgehen musste". Außer Hauenmaier waren es noch: Mathias Schwindl, Mathias Wolf und Hans Leichtl, die sich damals an die Spitze der "rebellischen" Untertanen stellten.
Auch Franz Wilhelm von Rosenbusch hatte in dieser Beziehung Streit mit seinen Untertanen, als er wie früher schon erwähnt, bis zum Aufbau des Schlosses zu Regensburg wohnen musste, verlangte er, die Viehhauser sollten "Rüben, Hanf, Heu, Streu, Obst, Getreide und Holz ihm nach Regensburg fahren. Diese weigerten sich, weil Regensburg ausser der Hofmark sei!. Rosenbusch ließ daraufhin 6 Untertanen im Amtshaus in Handschellen und 3 in den Bock schlagen. Infolgedessen beschwerten sich diese über Rosenbusch, und ist es interessant..
Auch Franz Wilhelm von Rosenbusch hatte in dieser Beziehung Streit mit seinen Untertanen, als er wie früher schon erwähnt, bis zum Aufbau des Schlosses zu Regensburg wohnen musste, verlangte er, die Viehhauser sollten "Rüben, Hanf, Heu, Streu, Obst, Getreide und Holz ihm nach Regensburg fahren. Diese weigerten sich, weil Regensburg ausser der Hofmark sei!. Rosenbusch ließ daraufhin 6 Untertanen im Amtshaus in Handschellen und 3 in den Bock schlagen. Infolgedessen beschwerten sich diese über Rosenbusch, und ist es interessant.....




Vielleicht sehen wir uns am 17. Juni 2026 in der Sinzinger Bücherei, ich würde mich freuen.

Die Dokumente, die wir als nächstes lesen werden, können unter folgendem Link heruntergeladen werden. >>>>>>>>>>>>>>>>link zum download<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

Im Laufe von zwei Jahren haben wir uns nun bereits einige Archivalien näher angeschaut und deren Inhalte erarbeitet.

 


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